Praktikum Public Relations 10.2006 - 02.2007

15.2.07

Fazit

Das berufspraktische Semester ist ein wichtiger Teil des Studiums. Man findet heraus, ob der Tätigkeitsbereich der Praktikumsstelle dem Berufswunsch entspricht und erwirbt fachlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen. Die Erfahrungen, die ich bei Doppelkopf Kommunikationsstrategien gesammelt habe, nutzen mir im Studium, in zukünftigen Arbeitsverhältnissen und im Alltag.
Die Arbeits- und die zwischenmenschliche- Atmosphäre in der Agentur ist sehr angenehm. Meine Chefinnen und Kollegen standen mir jederzeit mit Rat und Tat zu Seite. Nach kurzer Zeit fühlte ich mich als zugehöriges Mitglied des Teams.
Als Praktikant fühlte ich mich in der Agentur erst genommen und wurde mit verantwortungsvollen Aufgaben betraut. Das persönliche Engagement und die Freude der beiden Inhaberinnen, ihr Erfahrungswissen an den PR-Nachwuchs weiter zu geben, ist spürbar. Das Praktikum bereitete mir viel Spaß, es war sehr gut organisiert und ich hatte eine interessante Zeit ohne Langeweile.

Mein Berufswunsch, im Bereich Öffentlichkeitsarbeit zu arbeiten, sehe ich im Anschluss an das Praktikum als bestärkt an.
Durch das Praktikum bei Doppelkopf bin ich motiviert, weitere Praktika im Bereich PR zu absolvieren und vielleicht sogar ein Master in „Kommunikation“ oder ähnlichen Bereichen zu machen.

Abschließend kann ich jedem empfehlen, sich bei Doppelkopf zu bewerben, der auf der Suche nach einer Praktikumsstelle ist, sich für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit interessiert und gerne in einem kleinen Unternehmen arbeitet.

13.2.07

Veröffentlichen einer Internetseite mit Typo3

Doppelkopf Kommunikationsstrategien hat von einem Kunden, einem Anbieter von Schimmelpilzschnelltests, den Auftrag bekommen, seine Homepage redaktionell zu aktualisieren. Ich sollte ein Kapitel übernehmen.
Um mich zu informieren und den Wettbewerb zu beobachten, besuchte ich eine Fachmesse "Bauen und Wohnen" in Köln.
Die Reihenfolge sowie die Benennung der Gliederung (Reiter) auf der Homepage bestimmte der Kunde. Ich prüfte, ob es Sinn macht, die vorhandenen Texte für die neue Gliederung beizubehalten und ob die Länge der Texte in Ordnung ist. Texte auf Internetseiten sollten lesbar sein, ohne das gescrollt werden muss, weil die Aufmerksamkeit der Leser im Vergleich zum Papier nicht so lange anhält.
Aus den Informationen eines Fachvortrags, den vorhandenen Texte und Informationen von der Messe machte ich einen Entwurf für die neuen Texte. Der Auftraggeber hatte uns eine Auswahl an Fotos überlassen, aus denen ich passenden aussuchte. Nach einigen Korrekturen befand Marita Odia, Teil-Inhaberin der Agentur Doppelkopf Kommunikationsstrategien die Texte und Fotos für in Ordnung.
Mit Hilfe von Typo3 veröffentlichte ich die Inhalte in Form von Webseiten. Typo3 ist ein kostenlos erhältliches Open Source Content Management System. Der Ausdruck Open Source oder Quelloffenheit meint, dass es jedem ermöglicht wird, Einblick in den Quelltext eines Programms zu haben, sowie die Erlaubnis, diesen Quellcode beliebig weiterzugeben oder zu verändern. Typo3 ist als Open Source durchgängig modular aufgebaut. So kann die Software exakt den eigenen Bedürfnissen angepasst und weiterentwickelt werden (Erweiterung von Foren, Umfragen, Shops).
Ein Web Content Management System (CMS) ist eine Software, die hilft, Websites zu erstellen, zu verwalten und alle für das Internet relevanten Publikationsformate zu handhaben.

Das besondere an Typo3 ist:

  • HTML-Kenntnisse sind nicht notwendig
  • leicht bedienbar
  • kostenlos
  • Inhalte werden vom Design getrennt gespeichert
  • entwickeln eigener Typo3-Extensions möglich wie Foren, Umfragen, Shops
  • eignet sich für große und kleine Unternehmen, NPO und Hochschulen
  • Verbesserungsvorschläge von Anwendern werden bedacht und implementiert
  • Bekannte Nutzer von Typo3: Philips, Volkswagen und Lufthansa

Typo3 ist zwar eine leicht zu bedienende Software, aber trotzdem benötig man eine gewisse Einarbeitungszeit. Diese Zeit war bei mir relativ kurz, da Marita Odia, die Projektleiterin mir alles Wichtige erklärte: in welchem Eingabefeld ich den Text und die Fotos einfüge, wie ich die Größe der Fotos einstelle und wie ich mir nach dem Speichern die Änderungen im Internet anschauen kann.
Beim Einfügen des Textes in das Eingabefeld veränderte sich die Formatierung. Hierfür musste ich den Supportservice der Agentur um Hilfe bitte, da ich das Problem alleine nicht lösen konnte. Es gibt bei Typo3 Eingabemasken mit verschiedenen Funktionen. Für die Eingabe von Texten eignet sich die Eingabemaske Rich-Text-Editor, die über eine an gängige Textverarbeitungen angelehnte Oberfläche verfügt.
Insgesamt dauerte die Veröffentlichung der Texte mit Typo3 ungefähr einen Arbeitstag.

www.typo3.de
http://de.wikipedia.org/wiki/Typo3

9.2.07

Aktualisierung Presseverteiler

Ich bekam von meinen beiden Chefinnin die Aufgabe, den Presseverteiler von Fachmedien eines Kunden zu aktualisieren.
Der Kunde ist Hersteller und Vertrieb für Raucherbedarf (Hülsen, Blättchen, Stopfgeräte). Bei den Adressen handelt es sich um Fachzeitschriften, Pressestellen von Messen und Fachverbänden sowie freie Journalisten. Diese Kontakte sind in einer Excel-Tabelle gegliedert nach: Medium, Name des Mediums, Ansprechpartner, c/o, Straße, Postleitzahl, Ort, Anrede, Telefonnummer, Telefaxnummer, E-Mail und Bemerkung (zum Beispiel ein persönlicher Kontakt).
Nacheinander meldete ich mich per Telefon bei Ihnen und glich die Daten der Agentur mit dem Ansprechpartner ab. Bei einigen Presseverteiler-Kontakten versuchte ich es bis zu zwei Wochen, ehe ich jemanden telefonisch erreichte. Obwohl so eine Aktualisierung ungefähr alle zwei Monate wiederholt wird, gibt es oft Veränderungen. Besonders in den Bereichen Ansprechpartner, Telefon- und Faxnummer sowie E-Mail.

Was genau Presseverteiler sind, wozu sie dienen und welche Möglichkeiten es noch gibt sie zu aktualisieren, könnt Ihr hier nachlesen.

7.2.07

Von mir verfasste Pressemitteilungen


Baustoffring Förderungsgesellschaft mbH

Weihnachtsmarkt bei Werner Klein
Personalie Günther Florax


Gizeh Raucherbedarf GmbH

Personalie Christian Hinz

6.2.07

Angebot für ein externes und internes Kommunikationskonzept

Ein Interessent (Verband) hat Doppelkopf Kommunikationsstrategien um ein Angebot für die interne und externe Kommunikation gebeten.
Um den Verband und seine bisherige externen Kommunikation kennen zu lernen, schaute ich mir die Materialen seiner Kommunikation wie Homepage des Verbandes, Homepage der Mitglieder und die Selbstdarstellung an. Als ich mir einen Überblick verschafft hatte, berichtete ich meine Erkenntnisse meinen beiden Chefinnen, Marie Therese Junkers und Marita Odia.
Dann fand ein Termin zwischen dem Verband und Doppelkopf Kommunikationsstrategien statt. In diesem Gespräch sammelten wir Informationen über den Verband mit Hilfe eines Gesprächleitfadens. Marie Therese Junkers und Marita Odia stellten Fragen zum Gründungsjahr, Anzahl der Mitglieder, bisherige interne und externe Kommunikation, Kontakt zur Presse und bisherige PR-Maßnahmen. Ich hielt diese Informationen in einem Protokoll fest.

Stärken- und Schwächenanalyse
Marita Odia, Marie Therese Junkers und ich benutzten die Informationen aus dem Protokoll als Basis für eine Stärken- und Schwächenanalyse. Der Reihe nach bearbeiteten wir die Informationen, entschieden, ob sie als Stärke oder Schwäche gewertet werden und trugen sie in ein Analyseraster ein.

Diese Analyse ist dargestellt in einer Excel-Tabelle, gegliedert nach


  • Öffentlichkeitsarbeit und Pressearbeit (Stärke: Unbeschriebenes Blatt in der Presse, Schwäche: bisher keine Pressearbeit und kein persönlicher Kontakt zu Journalisten)
  • Auftritt und Image (Stärke: Mittelständische Firmen= direkter Weg, Schwäche: Mitglieder sind die "Kleinen" im Markt)
  • Ressourcen und Organisation (Stärke: freiwillige Arbeit, Schwäche: Grenzen von freiwilliger Arbeit)
  • Verbandsstruktur und Position im wirtschaftliche Umfeld (Stärke: Überschaubare Mitgliederzahl, Schwäche: Mitglieder stehen in Konkurrenz zueinander)
  • interner Kommunikation (Stärke: zwei mal im Jahr finden Tagungen statt auf denen Fachwissen vermittelt wird, Schwäche: keine systematische und kontinuierliche interne Kommunikation zwischen den Veranstaltungen)
  • Zielgruppenansprache (Stärke: Zielgruppe ist klar definierbar und überschaubar)

Handlungsbedarf
Auf Grundlage der Stärken- und Schwächenanalyse haben meine beiden Chefinnen den Handlungsbedarf erarbeitet:


  • Für regelmäßige Präsenz in der Fachpresse sorgen
  • Internetseite um Presseseiten ergänzen
  • Medium für die Kontinuierliche Mitgliederinformation erstellen
  • Zielgruppen aktiv ansprechen
  • Mehr Mitglieder gewinnen...

Kommunikationsprogramm
Um den oben genannten Handlungsbedarf umzusetzen, entwarfen wir ein Kommunikationsprogramm. Die Ziele sind

  • extern: Mehr Profil gewinnen, indem Präsenz in der Fachpresse aufgebaut wird, die Fachkompetenz über ein Planungshandbuch für Profis deutlich gezeigt wird und die Wahrnehmung in der Branche verstärkt wird.
  • intern: Gemeinsam aktiv werden, indem eine systematische Information gewährleistet wird.


Die Informationen aus der Stärken- und Schwächenanalyse, Handlungsbedarf und Kommunikationsprogramm werden in einem Kurzkonzept zusammen dargestellt und dem Verein als Angebot unterbreitet.

5.2.07

Touch - Turn - Talk

Nachtrag zum Artikel "Teilnahme am Seminar Grundlagen Methodische Öffentlichkeitsarbeit"

Zur Öffentlichkeitsarbeit gehören neben dem Verfassen von Pressemitteilungen auch das Präsentieren auf Pressekonferenzen oder anderen externen und internen Veranstaltungen. Marie Therese Junkers vermittelte uns

Präsentationstechniken
Ein fester Stand ist die Voraussetzung, um die Zuhörer von der eigenen Sicherheit zu überzeugen. Der Redner muss Blickkontakt zu seinem Publikum halten. So kann er aus deren Reaktionen Informationen interpretieren wie Abneigung oder Zustimmung und die Aufmerksamkeit erhalten und verbessern. "Touch - Turn - Talk" ist die Grundregel für Präsentationen mit Hilfe eines Mediums. "Touch" bedeutet auf ein Medium zeigen (Zeigestock, Laser-Pointer), etwas am Medium befestigen (anpinnen) oder markieren (Stift auf Overheadfolie legen). Alles, was mit der Bearbeitung des Mediums zu tun hat. "Turn" ist dann der Schritt des sich Wegdrehens vom Medium hin zum Publikum und erst dann soll mit dem Sprechen ("Talk") begonnen werden.

1.2.07

Teilnahme am Seminar "Grundlagen Methodische Öffentlichkeitsarbeit"


Drei Tage besuchte ich das Seminar "Grundlagen Methodische Öffentlichkeitsarbeit" des Deutschen Instituts für Public Relations e.V (DIPR) in Bad Dürkheim. Marie Therese Junkers (Kommunikationstrainerin) und Thomas Preuss (Journalist) leiteten als Trainer das Seminar.
Thomas Preuss berichtete aus der Praxis, was alles beim Verfassen einer Pressemitteilung zu beachten ist:

Inhalt
Das wichtigste gehört immer an den Anfang. Keine der wichtigsten W-Fragen (Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum?) dürfen unbeantwortet bleiben. Auf die Aktualität des Themas ist zu achten, nichts ist so alt wie die Meldung von gestern. Für mich war es am Anfang ungewohnt, einen neutralen Text zu verfassen, aber Meinungsäußerungen sind nicht gefragt.

Darstellung
Die Darstellung muss einfach, klar, kurz und sachlich sowie in der dritten Person geschrieben sein. Mir fiel es schwer, die Nachricht kurz zu halten (nicht mehr als 15 bis 20 Wörter), aber dennoch die wichtigsten W-Fragen im ersten Satz zu beantworten. Oft verfiel ich ins passiv und schrieb Schachtelsätze. Von Thomas Preuss bekamen wir die Aufgabe eine kurze Pressemitteilung zu schreiben, um das Gelernte zu Sichern.

Der Trainer erklärte, wie man Pressemitteilungen redigiert, Pressekonferenzen veranstaltet und was man als Mitarbeiter in einer PR-Agentur oder PR-Abteilung eines Unternehmens im Umgang mit Journalisten beachten sollte.


Struktur der Medienlandschaft
Durch Thomas Preuss wussten wir jetzt, wie eine Pressemitteilung zu verfassen ist. Von Marie Therese Junkers lernten wir, wie sie die Zielgruppen erreicht.

Dafür sollte man die Medientypen kennen:

  • Druckmedien können Zeitschriften, Zeitungen oder Anzeigenblätter sein. Sie unterscheiden sich in ihrer Periodizität, Universalität, Aktualität und in der kontinuierlichen Stoffdarbietung. Zeitschriften erscheinen mindestens vier mal im Jahr, Zeitungen mindestens zwei mal pro Woche (Ausnahme: die Wochenzeitung). Anzeigenblätter sind kostenlos im Gegensatz zu den Zeitungen und Zeitschriften. Dann unterscheiden sie sich noch nach dem Verbreitungsgebiet (lokal, regional oder überregional). Die Fach- und Branchenpresse ist ebenfalls ein besonderer Medientyp.
  • Die elektronischen Medien und digitalen Medien präsentieren sich als Film, Rundfunk und Online-Medien.

Presseverteiler
Ein Presseverteiler ist eine Zusammenstellung mit relevanten Medien, die je nach Unternehmen individuell erstellt werden muss. Presseverteiler enthalten Informationen über den Namen des Mediums, Redaktion und Kontakt wie Adresse, Ansprechpartner und E-Mail. Sie sind die Adressaten der Pressemitteilungen. Presseverteiler sind regelmäßig zu aktualisieren über das Internet, Impressum, Abfragen (telefonisch, schriftlich) oder über Anbieter von Mediadaten (onlinenewspaper.de, Stamm Verlag GmbH). Wichtig ist, persönlichen Kontakt zu den Redaktionen oder Fachressorts herzustellen und zu pflegen sowie kontinuierlich medien- und zielgruppenspezifische Informationen (mit Neuigkeitswert) zu liefern, am besten mit hochwertigem Bildmaterial.

Ein Journalist bekommt bis zu 400 Pressemitteilungen am Tag. Wenn man sich an diese Grundsätze der Pressearbeit hält, erhöht das die Veröffentlichungschance beträchtlich.

22.12.06

Pressesprecherin für „Deutschlands frechsten Arbeitslosen“














Kommentar zur aktuellen Berichterstattung:

Vallenthin übernimmt das „Management" für Henriko Frank (SPD-Chef und Ministerpräsident Kurt Beck hatte ihm empfohlen, sich zu waschen und zu rasieren – dann werde er auch einen Job finden). Die frühere Journalistin Vallenthin ist die Gründerin und Vorsitzende der Hartz-IV-Plattform in Wiesbaden. Ein Forum von Hartz-IV-Gegnern, in dem sie auch Frank kennen lernte.

Die Managerin von Frank hat das Sprechen für ihn übernommen. Vallenthin redet in seinem Beisein in der dritten Person von ihm. Er selber gibt keine Interviews mehr. Es wirkt, als ginge es ihn nichts mehr an. Sie hält Pressekonferenzen in ihrem heimischen Wohnzimmer ab. Dies erweckt den Eindruck, dass der professionelle Abstand zu ihrem Privatleben fehlt.

Den Termin mit Beck am 19. Dezember sagte sie ab mit der Begründung, er habe im Zusammenhang mit seiner ehrenamtlichen Tätigkeit für das Hartz-IV-Forum wichtige Verpflichtungen. Der SPD-Chef Beck wollte Frank eigentlich acht Jobangebote unterbreiten. Warum hat Brigitte Vallenthin diese Entscheidung getroffen? Es ist das Bild vom arbeitsunwilligen Erwerbslosen entstanden. Frank hat den Unmut vieler Hartz-IV-Empfänger auf sich gezogen, denn kein anderer Arbeitsloser bekommt einen Termin bei Beck. Henrico Frank hätte jetzt einen sicheren Arbeitsplatz, wenn er zum Treffen erschienen wäre.

Macht es Sinn für „Deutschlands frechsten Arbeitslosen“ eine PR-Strategie aufzubauen, in der Klischees bestätigt werden? Vallenthin hat die Chance verpasst Henrico F. aus der Schusslinie zu holen und die Themen Erwerbslosigkeit, „Hartz-IV-Falle“ und Sozialabbau in die Medien zu transportieren.

erwerbslosenforum.de

bild.t-online.de

spiegel.de

29.11.06

"Nicht drücken beim Bohren"

Die Agentur bekam von einem Kunden aus dem Bereich Baustofffachhandel den Auftrag, eine Pressemitteilung zu schreiben. Dafür übernahm ich die Recherche. Inhalt der Pressemitteilung ist ein zweistündiges Do It Yourself-Seminar "Bohren, Schleifen, Sägen" nur für Frauen.

Im Vorfeld sammelte ich Informationen aus dem Internet über Anbieter von Handwerker-Seminaren für Frauen, den Bedarf solcher Seminare sowie allgemeine Informationen über Frauen als Kundinnen im Baumarkt.
Verschiedene Fragebögen bereitete ich vor, mit deren Hilfe ich Teilnehmerinnen, Referenten und Veranstalterin befragte.
Ich nahm an dem Seminar teil, um einen besseren persönlichen Eindruck zu bekommen und um vor Ort Fakten für den Bericht zu sammeln. Das Seminar wurde von zwei Referenten der Firmen Fischer und Bosch geleitet, die so praktische Tipps wie "nicht drücken beim Bohren" gaben. An dem Seminar nahmen 13 Frauen mit den unterschiedlichsten Beweggründen teil. Sie wollen nicht mehr von den Männern und teuren Handwerkern abhängig sein. Nach einem kurzen theoretischen Teil über das Bohren konnte jede Teilnehmerin ihr neues Wissen direkt in die Tat umsetzten. Die Frauen bohrten mit Bohrmaschine, Schlagbohrmaschine und Bohrhammer Löcher in Beton, Ytong und Rigips.

Am nächsten Tag schrieben meine Chefin und ich mit den gesammelten Informationen und meinen Notizen eine Pressemitteilung für die Fachpresse. Nachdem die Veranstalterin des DIY-Seminars ihr Einverständnis gab, wurde sie über den Presseverteiler per Post und im Internet veröffentlicht.

6.11.06

Nach vier Wochen


Über einen Monat mache ich jetzt schon bei Doppelkopf PR ein Praktikum. In dieser Post möchte ich meinen Eindruck zu den verschiedenen Bereichen rund um das Praktikum aufschreiben. Dabei liegt der Schwerpunkt nicht auf den Inhalten des Praktikums, da dieser schon bei "Fachliche Schwerpunkte" (siehe linke Leiste) nachzulesen ist.

Am ersten Arbeitstag wurde ich sehr nett empfangen. Die Büroräume und Örtlichkeiten wurden mir gezeigt ebenso wie alle relevanten Dateien und Programme auf dem PC. Frau Odia machte mich mit den verschiedenen Arbeitsweisen vertraut und teilte mir meine ersten Aufgaben mit. Die Arbeitszeiten sind von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr mit einer Stunde Pause. Ausdrücklich wurde mir gesagt, dass es nicht zu meinen Aufgaben gehört Kaffee zu kochen (außer für mich selber) oder die Spülmaschine auszuräumen. Das hat sich bis jetzt auch so bestätigt.

Die Agentur befindet sich in Kaarst/ Vorst. Einer eher kleinen Stadt mit circa 42.000 Einwohnern, ca. 20 km von Düsseldorf entfernt. Ich bin für dieses Praktikum von Osnabrück nach Düsseldorf (Pempelfort) gezogen. Die Fahrzeit von mir bis zur Agentur oder umgekehrt beträgt circa 40 Minuten pro Strecke mit einem zusätzlichen Fußweg von der Agentur bis zur S-Bahn-Haltestelle bzw. umgekehrt von circa 10 Minuten. Die Agentur liegt also nicht gerade um die Ecke, aber mir ist es wichtiger in einer Stadt wie Düsseldorf zu leben, als nah bei der Arbeit.

In der Agentur sind eine Aushilfe, ein Auszubildender und fast durchgängig ein Praktikant/in (Schüler/in, Studenten/in usw.) beschäftigt. Und natürlich Frau Odia und Frau Junkers, die beiden Inhaberrinnen. Es handelt sich also eher um eine kleine Agentur deren Kunden primär aus dem Mittelstand kommen.

Der Vorteil eines kleinen Unternehmens ist, dass sie Praktikanten oft intensiver und mit wichtigeren Aufgaben beschäftigen als die großen Konkurrenten.
Die Beweggründe von Frau Odia und Frau Junkers regelmäßig Praktika zu vergeben, sind vor allem sich frischen Wind sowie zusätzliche Qualifikation in die Agentur zu holen. Laut eigener Aussage sollen von einem Praktikum beide Seiten profitieren. Frau Odia begann Ihren Werdegang im PR-Bereich selber mit Praktika und möchte davon etwas weitergeben. Nicht zuletzt bereitet es den beiden Inhaberrinnen Freude.

Nach dem ersten Monat kann ich zusammenfassend sagen, dass ich vieles Neues z.B. erste Schritte in journalistischem Schreiben, HTML Programmierung für Blogs und vor allem Nützliches für mein Studium kennen gelernt habe wie der Vortrag eines Referats. Der Gesamteindruck ist positiv und ich bin froh, hier mein Praktikum zu machen.

Mehr Informationen über ein Praktikum bei Doppelkopf Kommunikationsstrategien hier

23.10.06

Der "Weblog"-Vortrag

Diese Post ist die Fortsetzung des Eintrages „Was sind eigentlich Weblogs“.

Gestern war die Präsentation des Referats „Weblog“. Als erstes würde ich mal sagen, dass es ganz gut geklappt hat und ich mit mir zufrieden bin. Das Feedback der beiden Cheffinnen bestätigt meinen Eindruck. Der Inhalt und die Vortragsweise sowie die Gestaltung des Mediums haben Beiden gut gefallen. Ein paar Informationen soll ich jetzt noch ergänzen und auf manchen Folien geht die Schrift zu weit nach unten.

Wie immer bei mir vor Präsentationen war die Zeit mal wieder sehr knapp! Mit der PowerPoint-Präsentation bin ich erst am Tag des Vortrages fertig geworden! Ich hatte nicht bedacht, dass hier in der Agentur auf meinem PC Windows/ Power Point 2000 ist. Da ich bisher nur mit neueren Versinon (ab Power Point 2003) gearbeitet habe, musste ich mich erst reinfuchsen (mit der Hilfe unseres EDV Service), bis ich das mit den Animationen auf die Reihe bekommen habe.



Abends vorher zu Hause machte ich mir einen Stichwortzettel und probte den Text ein, so drei, vier Durchgänge etwa, bis ich mir relativ sicher war.

Die Präsentation dauerte circa eineinhalb Stunden, natürlich mit allem drum und dran (meinen Teil, Beispiele anschauen und Diskussion am Ende usw.).

Hier könnt Ihr Hand out und die PowerPoint-Präsentation runterladen.

16.10.06

Es weihnachtet...

Ich bekam die Aufgabe mir für einige Kunden der Agentur ein passendes Weihnachtsgeschenk und einen Entwurf für das begleitende Anschreiben zu überlegen. Adressaten sind deren Pressekontakte und Kunden. Dabei sollte ich beachten, dass das Geschenk "Etwas" mit der Firma zu tun hat, also dass irgendwo eine Verbindung zwischen Geschenk und verschenkender Firma besteht.

Beispielsweise bin ich auf die Idee gekommen, dass ein Kunde (eine Bank) in dem Geschenk das Thema "Blätter" aus dem Jahresbericht wieder aufgreifen könnte. Also recherchierte ich im Internet nach einem passenden Geschenk zu diesem Thema. Fündig wurde ich auf der Seite www.wald-in-not.de, dort hat man die Möglichkeit gegen eine bestimmte Summe "Wald-Wertpapier" zu erwerben z.B. mit einer Spende von 25, 50 oder 250 Euro verpflichtet sich die Stiftung Wald in Not, entsprechend der Spendenhöhe 5, 10 oder 50 Bäume zu pflanzen. Diese "Wald-Wertpapiere" könnte von der Bank an die Adressaten verschenkt werden. So würde man gleichzeitig etwas Gutes tun und langweilige, überflüssige sowieso "in irgendeiner Ecke vergammelnder " Geschenke (z. B. Regenschirme, Schlüsselanhänger) vermeiden.

Einer der Kunden der Agentur, arbeitet im Handel mit Dachbaustoffen und wird in diesem Jahr ihren Pressekontakten den Film "Die Katze auf dem heißen Blechdach" von Tennessee Williams schenken. Dafür machte ich einen Textentwurf für das Anschreiben, der nach zweimaliger Korrektur von meiner Chefin, Frau Odia als in Ordnung befunden wurde und von ihr beim Kunden als Vorschlag eingereicht wurde. Ob der Kunde den Entwurf annimmt, steht noch aus.

Ich denke mal, dass solche Aufgaben noch bis Mitte Dezember von mir bearbeitet werden, so dass ich bis dahin Routine bekommen werde.

6.10.06

Was sind eigentlich Weblogs?

Mein erstes Projekt ist ein Referat zum Thema „Weblogs“, dass ich in zwei Wochen firmenintern präsentieren werde. Die Agentur will die Verwendung von Blogs als mögliches neues Medium für ihre Kunden prüfen.

Nach einer ersten Recherche, in der ich mir einen groben Überblick verschaffte, besprach ich die neuen Erkenntnisse mit meiner Projektleiterin Frau Odia. Hier entstand auch die Idee, ein Praktikumstagebuch mit dem Medium „Blog“ zu führen.

Parallel arbeitete ich nun am Praktikumstagebuch und dem Referat. Circa zwei Arbeitstage habe ich für das Referat hauptsächlich im Internet recherchiert und Informationen schriftlich zusammen getragen. Dabei suchte ich Begriffserklärungen, Entwicklung in Deutschland, Perspektiven, Formen von Blogs, vor allem mit dem Schwerpunkt Corporate Blog. Dies war eine gute Hilfe, um meinen eigenen Blog „Praktikumstagebuch-vera“ zu erstellen.

In einem Gespräch mit Frau Odia legten wir die Vorgaben für den Aufbau des Blogs fest. Er soll nach Fachthemen und Monaten, Informationen über das Unternehmen und mich sowie interessante Links gegliedert werden. Nach dem ich mich für den Anbieter www.blogger.com entschieden hatte und den Blog nach den festgelegten Vorgaben einrichteten wollte, traten die ersten Probleme auf. Für die Einrichtung sind Kenntnisse in HTML nötig. Joachim Schulte (Schüleraushilfe) unterstützte mich bei der HTML-Programmierung.

In täglichen Gesprächen mit der Projektleiterin wurde der aktuelle Bearbeitungsstatus geklärt, neue Ideen entstanden und andere wurden wieder verworfen.